🚨 Ein Hackerangriff mit Folgen: 165 GB Kundendaten von Infoniqa gestohlengestohlen

Das Welser Software-Unternehmen Infoniqa ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Nach aktuellen Informationen wurden rund 165 GB hochsensible Kundendaten gestohlen. Betroffen sind laut Medienberichten etwa 300 österreichische Firmen – darunter auch große Namen aus Industrie und öffentlicher Hand.


🎯 Wer ist betroffen?

Infoniqa bietet eine modulare Personalmanagement-Software an – von Bewerbermanagement über Zeiterfassung bis hin zu Lohn- und Gehaltsabrechnung. Genau hier liegt die Brisanz: In den gestohlenen Datensätzen könnten sich Informationen wie

  • Telefonnummern
  • Kontodaten
  • Gehälter
  • Versicherungsnummern

befinden.

Laut Berichten sind neben privaten Unternehmen (z. B. Bosch, Windhager/BWT, Geschützte Werkstätten) auch öffentliche Einrichtungen wie die Salzburger Landeskliniken (SALK) oder der Salzburger Flughafen Kunden von Infoniqa.

Während manche Betriebe – wie die GWS oder die SALK – von Infoniqa Entwarnung erhielten, gelten andere als klar betroffen. Besonders heikel: Im Darknet soll ein Datenpaket mit den Informationen für 100.000 Euro angeboten worden sein.


🕵️ Wer steckt dahinter?

Zur Tat bekannte sich die international bekannte Hackergruppe „Warlock“. Diese Gruppe ist spezialisiert auf aggressive, finanzgetriebene Cyberangriffe – oft gegen Industrie, Infrastruktur und Regierungsorganisationen.

Laut Sicherheitsexperten nutzten die Angreifer eine Schwachstelle in Microsoft SharePoint. Offenbar war ein überfälliges Sicherheitsupdate nicht rechtzeitig eingespielt worden – ein Fehler mit gravierenden Folgen.


⚠️ Welche Gefahren drohen Betroffenen?

Laut IT-Security-Experten sind die größten Risiken:

  • Identitätsdiebstahl: Kriminelle können mit gestohlenen Daten neue Konten eröffnen, Bestellungen tätigen oder sich als Mitarbeiter ausgeben.
  • Erpressung: Daten wie Gehälter oder Versicherungsinformationen können genutzt werden, um Druck auf Betroffene auszuüben.
  • Social Engineering & Phishing: Mit echten personenbezogenen Daten sind täuschend echte Betrugsversuche deutlich schwerer zu erkennen.

Da die Hacker vermutlich in Russland agieren, ist eine strafrechtliche Verfolgung nahezu unmöglich.


🔑 Was Unternehmen jetzt tun müssen

Der Fall Infoniqa zeigt einmal mehr: Cybersecurity ist keine Kür, sondern Pflicht. Unternehmen sollten jetzt dringend prüfen:

  • Update-Management: Sind alle Systeme auf aktuellem Patch-Stand?
  • Backup-Strategie: Gibt es funktionierende und regelmäßig getestete Notfallpläne?
  • Zugriffsrechte: Wer hat Zugriff auf sensible Personal- und Finanzdaten?
  • Awareness: Sind Mitarbeiter für Phishing, Social Engineering & Passwortsicherheit geschult?

💡 Tipp: Wir bieten kostenlose IT-Checks, mit denen Unternehmen Schwachstellen frühzeitig erkennen können:

🔍 Spam-Check
🔐 Passwort-Leak-Prüfung
📧 Spoof-Test für E-Mail-Sicherheit
📄 DSGVO-Konformitäts-Check
🌐 WordPress-Sicherheitsanalyse

➡️ So können Sie sicherstellen, dass Ihre Systeme nicht zur nächsten Schlagzeile werden.


👤 Tipps für Mitarbeiter & Privatpersonen

Auch Einzelpersonen können sich besser schützen:

  • 🛡️ Starke, einzigartige Passwörter nutzen (am besten mit Passwortmanager)
  • 🔑 Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • ⚙️ Sicherheitsupdates sofort installieren
  • 🧠 Keine unbekannten Links anklicken oder dubiose Anhänge öffnen
  • 🔎 Eigene Daten regelmäßig prüfen
    – z. B. mit „Have I Been Pwned?“ oder unserem kostenlosen Protecta360 Leak-Check

🚀 Fazit

Der Hackerangriff auf Infoniqa ist einer der größten bekannten Datenvorfälle in Österreich in den letzten Jahren. Er zeigt: Selbst große Unternehmen sind verwundbar, wenn Updates fehlen oder Sicherheitslücken übersehen werden.

➡️ Für Unternehmen heißt das: Jetzt handeln und Sicherheitsmaßnahmen überprüfen!
➡️ Für Privatpersonen: Nicht warten, sondern aktiv vorsorgen!

🧰 Wer Unterstützung braucht, kann unsere kostenlosen Sicherheitsprüfungen in Anspruch nehmen – schnell, anonym & DSGVO-konform.

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