Hackerangriff auf Allianz US-Tochter: Daten von 1,1 Mio. Kunden betroffen

Hackerangriff auf Allianz Life: 1,1 Millionen Kundendaten gestohlen

Am Ende Juli 2025 kam es zu einem schweren Cyberangriff auf die US-Tochtergesellschaft der Allianz, Allianz Life, bei dem die persönlichen Daten von rund 1,1 Millionen Kunden gestohlen wurden. Dies berichtete die auf Sicherheitsvorfälle spezialisierte Website „Have I Been Pwned“ am Montag.

Bei dem Vorfall wurden sensible Informationen wie Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen der betroffenen Kunden gehackt. Diese Daten sind nun in die Hände der Angreifer gefallen, was ernsthafte Sicherheitsbedenken aufwirft, insbesondere im Hinblick auf mögliche Identitätsdiebstähle und Phishing-Angriffe.

Reaktion der Allianz Life

Eine Sprecherin von Allianz Life bestätigte den Angriff und erklärte, dass das Unternehmen den betroffenen Kunden als Vorsichtsmaßnahme für zwei Jahre eine kostenlose Überwachung ihrer Identitätsdaten anbieten werde. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, den Kunden zu schützen und frühzeitig auf etwaige betrügerische Aktivitäten aufmerksam zu machen.

„Die Sicherheit unserer Kunden hat höchste Priorität“, sagte die Sprecherin. „Wir setzen alles daran, die Auswirkungen dieses Vorfalls zu minimieren und arbeiten eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Täter zu identifizieren.“

Cyberangriffe auf Unternehmen weltweit

Dieser Angriff reiht sich in eine immer häufiger werdende Serie von Cyberattacken auf große Unternehmen weltweit ein. Zuletzt wurden auch Microsoft und UnitedHealth Ziel ähnlicher Angriffe. Die Zunahme solcher Vorfälle hat bei Experten Besorgnis ausgelöst und verdeutlicht die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität.

Der Vorfall hat auch die Debatte über die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsvorkehrungen in der digitalen Infrastruktur von Unternehmen neu entfacht. Kritiker fordern mehr Transparenz und schnellere Reaktionen auf Sicherheitslücken, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

Aktuell laufen noch Ermittlungen zu dem Vorfall, doch die Allianz hat sich bisher zu den Details der laufenden Untersuchungen nicht weiter geäußert.

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